Miteinander arbeiten. Miteinander vertreten.
Betriebsratsarbeit lebt aus unserer Sicht auch von Vertrauen. Vertrauen entsteht unter anderem dann, wenn Entscheidungen und Schwerpunkte nachvollziehbar vermittelt werden.
Wir setzen uns deshalb für eine Kommunikation ein, die den Beschäftigten einen besseren Einblick in die Arbeit des Betriebsrats ermöglicht, soweit dies unter Beachtung der erforderlichen Vertraulichkeit möglich ist.

Dafür setzen wir uns ein:
Wir wollen, dass Kommunikation und Beteiligung nicht vom Projekt, vom Standort oder von der Mail-Adresse abhängen.
Wir wollen, dass jede und jeder von euch einen Ort hat, an dem er oder sie:
sich informieren kann,
sich austauschen kann,
und sich auch niedrigschwellig an den Betriebsrat wenden kann – digital, transparent und barrierearm.
Über eine einheitliche, digitale Plattform.
Deshalb sagen wir:
Es braucht im Betriebsrat Menschen, die diese digitale Perspektive aus eigener Erfahrung kennen,
und die konsequent dafür eintreten, dass moderne Kommunikations- und Beteiligungsformen eingeführt und genutzt werden.
Hierfür kämpfen wir:
1. Alle Beschäftigten im Blick
Wir möchten dazu beitragen, dass die Interessen aller Beschäftigten in der Betriebsratsarbeit angemessen berücksichtigt werden. In vielen Betrieben unterscheiden sich Arbeitsalltag, Kommunikationswege und praktische Anforderungen je nach Tätigkeit und Arbeitsort teils deutlich. Aus unserer Sicht ist es deshalb wichtig, dass diese Unterschiede in der Interessenvertretung nicht übersehen werden.
Unser Anliegen ist eine Betriebsratsarbeit, die die gesamte Belegschaft im Blick hat und unterschiedliche Arbeitsrealitäten nachvollziehbar einordnet. Beschäftigte am Standort, mobil arbeitende Kolleginnen und Kollegen und Beschäftigte im Home Office sind Teil eines gemeinsamen Betriebs. Deshalb sollten auch ihre Perspektiven in einer modernen Interessenvertretung angemessen berücksichtigt werden.
2. Home Office und mobiles Arbeiten mitdenken
Mobiles Arbeiten und Home Office sind längst fester Bestandteil des Arbeitsalltags vieler Beschäftigter. Damit verbunden sind praktische Fragen, die im Alltag eine große Rolle spielen können: Erreichbarkeit, technische Ausstattung, Arbeitsorganisation, Kommunikation mit Führungskräften und Kolleginnen und Kollegen sowie die Einbindung in betriebliche Abläufe.
Wir halten es für wichtig, dass diese Themen in der Betriebsratsarbeit ausreichend Beachtung finden. Dabei geht es aus unserer Sicht nicht um Sonderinteressen, sondern um die angemessene Berücksichtigung moderner Arbeitsformen, die für viele Beschäftigte zur betrieblichen Realität gehören. Unser Ziel ist es, dazu beizutragen, dass diese Perspektiven in der Interessenvertretung sichtbar bleiben und in Diskussionen und Entscheidungen mitgedacht werden.
3. Verständliche Information
Eine gute Interessenvertretung braucht aus unserer Sicht eine klare und nachvollziehbare Kommunikation. Beschäftigte sollten wissen, welche Themen bearbeitet werden, an wen sie sich mit Fragen wenden können und welche Anliegen aktuell im Fokus stehen.
Wir möchten uns dafür einsetzen, dass Informationen verständlich formuliert und möglichst so bereitgestellt werden, dass sie für die Belegschaft gut zugänglich sind. Dabei ist uns bewusst, dass es Bereiche gibt, in denen Vertraulichkeit erforderlich ist. Gleichzeitig halten wir es für wichtig, dass dort, wo Information möglich ist, auch nachvollziehbar kommuniziert wird. Verständliche Information stärkt aus unserer Sicht das Vertrauen in die Betriebsratsarbeit und erleichtert die Beteiligung der Beschäftigten.
4. Faire Beteiligung
Beteiligung ist ein wesentlicher Bestandteil funktionierender Mitbestimmung. Damit Beteiligung tatsächlich gelingen kann, braucht es aus unserer Sicht Rahmenbedingungen, die möglichst vielen Beschäftigten eine Einbindung in betriebliche Informationen und Prozesse ermöglichen.
Gerade bei unterschiedlichen Arbeitsorten kann dies eine besondere Herausforderung sein. Wer nicht regelmäßig am Standort arbeitet, nutzt oft andere Kommunikationswege und nimmt betriebliche Entwicklungen unter anderen Voraussetzungen wahr. Deshalb halten wir es für sinnvoll, Beteiligung und Information so zu gestalten, dass Beschäftigte unabhängig von ihrem Arbeitsort möglichst gut erreicht werden können. Unser Ziel ist es, hierzu eine konstruktive und praxistaugliche Perspektive in die Betriebsratsarbeit einzubringen.
5. Orientierung am Arbeitsalltag
Wir möchten den Blick auf die Themen richten, die Beschäftigte in ihrem Arbeitsalltag konkret beschäftigen. Oft sind es nicht nur grundsätzliche Fragen, sondern auch viele praktische Punkte, die darüber entscheiden, ob Arbeit als fair, planbar und gut organisiert erlebt wird.
Dazu können beispielsweise Fragen der Zusammenarbeit, der Arbeitsorganisation, der Abstimmung im Team, der digitalen Kommunikation oder der Erreichbarkeit gehören. Unser Anliegen ist es, dazu beizutragen, dass solche Themen frühzeitig wahrgenommen und in der Interessenvertretung angemessen berücksichtigt werden. Aus unserer Sicht sollte gute Betriebsratsarbeit nah an den tatsächlichen Erfahrungen der Belegschaft bleiben.
Respektvolle und konstruktive Zusammenarbeit
Wir stehen für eine Betriebsratsarbeit, die von Sachlichkeit, Respekt und einem lösungsorientierten Ansatz geprägt ist.
Unterschiedliche Auffassungen gehören zu einer lebendigen Interessenvertretung dazu. Entscheidend ist aus unserer Sicht, dass diese Unterschiede konstruktiv behandelt werden und auf eine gute Vertretung der Beschäftigten gerichtet bleiben.
Unsere berufliche Zukunft gestalten wir gemeinsam mit Expertise und Herz.
DigitalMiteinander.
