Wir lassen uns nicht einschränken – erst recht nicht bei eurer Information. Wer die Herausforderungen des Home-Office verstehen will, muss dort präsent sein, wo ihr arbeitet: Digital.

Warum umfasst unsere Liste zwei Kandidaten?

Diese Infos sind zum Verständnis, wie eine Listenwahl funktioniert, sehr wichtig:

Immer wieder wird die Frage gestellt, warum unsere Vorschlagsliste aus zwei Kandidaten besteht, obwohl der künftige Betriebsrat aus neun Mitgliedern bestehen soll und andere Listen deutlich mehr Kandidaten aufführen.

Die Zahl der Kandidatinnen und Kandidaten auf einer Vorschlagsliste muss nicht identisch mit der Zahl der später zu wählenden Betriebsratsmitglieder sein. Eine Vorschlagsliste kann rechtlich auch dann wirksam eingereicht werden, wenn sie weniger Bewerberinnen und Bewerber enthält als Sitze im Betriebsrat zu vergeben sind. Entscheidend ist, dass die gesetzlichen und formalen Anforderungen für die Einreichung der Liste eingehalten werden.

Unsere Liste ist bewusst aus den Personen entstanden, die bereit waren, ihre Kandidatur mit Überzeugung, persönlicher Verantwortung und einem klaren inhaltlichen Anliegen zu verbinden. Uns war wichtig, nur solche Kandidaturen aufzunehmen, die auf einer echten Bereitschaft zur Mitarbeit im Betriebsrat beruhen und die inhaltlich von dem Ziel getragen sind, die Perspektive moderner Arbeitsformen und insbesondere von Home-Office-Beschäftigten in die Interessenvertretung einzubringen.

Wir halten es für ehrlich und nachvollziehbar, mit der Zahl an Kandidaten anzutreten, die sich tatsächlich aktiv und verantwortlich einbringen möchten. Eine kürzere Liste ist daher aus unserer Sicht kein Nachteil, sondern Ausdruck eines klaren und transparenten Ansatzes.

Zugleich ist uns wichtig zu betonen, dass es bei der Betriebsratswahl nicht allein auf die Länge einer Liste ankommt. Entscheidend ist vielmehr, welche Anliegen, Erfahrungen und Perspektiven mit einer Kandidatur verbunden sind und welchen Beitrag die gewählten Mitglieder später im Betriebsrat leisten können.

Mit DigitalMiteinander treten wir an, um eine zusätzliche Perspektive in die Betriebsratsarbeit einzubringen: eine faire Berücksichtigung unterschiedlicher Arbeitsrealitäten, eine gute Erreichbarkeit der Interessenvertretung und einen zeitgemäßen Blick auf mobile und digitale Zusammenarbeit.

Häufige Frage: Warum umfasst unsere Liste nur zwei Kandidaten – und lohnt es sich trotzdem, uns zu wählen?

Auch wenn unsere Liste nur zwei Kandidaten umfasst, kann sie bei einer Listenwahl Sitze im Betriebsrat erhalten. Bei der Verteilung der Sitze kommt das D’Hondtsche Höchstzahlverfahren zur Anwendung. Dabei werden die Stimmen, die jede Liste erhält, in ein rechnerisches Verfahren einbezogen. Die Sitze werden anschließend nach den erreichten Höchstzahlen auf die Listen verteilt.

Das bedeutet: Entscheidend ist nicht zuerst, wie lang eine Liste ist, sondern wie viele Stimmen sie bekommt. Wenn eine Liste genügend Stimmen erhält, kann sie Sitze im Betriebsrat gewinnen – auch dann, wenn sie nur mit wenigen Kandidaten antritt. In unserem Fall bedeutet das: Wenn DigitalMiteinander ausreichend Stimmen erhält, können wir mit unseren beiden Kandidaten in den Betriebsrat einziehen.

Wie das rechnerisch zu verstehen ist

Bei insgesamt neun Betriebsratssitzen und drei Vorschlagslisten werden die Stimmen jeder Liste nacheinander durch 1, 2, 3, 4 und so weiter geteilt. Aus diesen Ergebnissen werden die höchsten Zahlen ausgewählt, bis alle neun Sitze vergeben sind. Dadurch kann auch eine kleinere Liste mit einem klaren Stimmenanteil einen oder sogar zwei Sitze erhalten.

Ein vereinfachtes Beispiel zeigt das Prinzip:

  • Liste A erhält 140 Stimmen
  • Liste B erhält 100 Stimmen
  • DigitalMiteinander erhält 40 Stimmen

Dann ergeben sich unter anderem diese Höchstzahlen:

  • Liste A: 140 / 70 / 46,7 / 35 / 28 ...
  • Liste B: 100 / 50 / 33,3 / 25 ...
  • DigitalMiteinander: 40 / 20 / 13,3 ...

Unter den neun höchsten Werten wäre DigitalMiteinander mit 40 in diesem Beispiel sicher vertreten und könnte damit einen Sitz erhalten.

Bei einem etwas stärkeren Ergebnis wäre auch ein zweiter Sitz möglich. Beispiel:

  • Liste A: 125 Stimmen
  • Liste B: 110 Stimmen
  • DigitalMiteinander: 45 Stimmen

Dann lauten die ersten Werte:

  • Liste A: 125 / 62,5 / 41,7 / 31,25 ...
  • Liste B: 110 / 55 / 36,7 / 27,5 ...
  • DigitalMiteinander: 45 / 22,5 / 15 ...

Hier kann DigitalMiteinander ebenfalls einen Sitz erreichen. Ein zweiter Sitz wird wahrscheinlicher, wenn unsere Liste einen entsprechend höheren Stimmenanteil erzielt und sich die Stimmen der anderen Listen aufteilen.

Was das für die Wahl praktisch bedeutet

Bei ca. 300 Wahlberechtigten kommt es darauf an, wie viele davon tatsächlich wählen und wie sich die Stimmen auf die drei Listen verteilen. Daraus folgt: Auch eine kleinere Liste hat reale Chancen, in den Betriebsrat einzuziehen. Es ist also keineswegs so, dass eine Stimme für eine kürzere Liste „verloren“ wäre.

Gerade bei drei konkurrierenden Listen kann schon ein überschaubarer, aber klarer Stimmenanteil ausreichen, damit eine Liste einen Sitz erhält. Wenn eine Liste eine bestimmte Wählergruppe oder eine bestimmte Perspektive glaubwürdig anspricht, kann sie dadurch im Betriebsrat vertreten sein. Genau deshalb kann jede Stimme einen Unterschied machen.

Warum eure Stimme für uns zählt

Wer DigitalMiteinander wählt, unterstützt nicht nur zwei Kandidaten, sondern vor allem die Perspektive, die wir in die Betriebsratsarbeit einbringen möchten: die angemessene Berücksichtigung moderner Arbeitsformen, die Sichtbarkeit von Home-Office-Beschäftigten, gute Kommunikation, faire Beteiligung und eine sachliche, konstruktive Interessenvertretung.

Auch mit einer kürzeren Liste kann man eine wichtige Stimme im Betriebsrat sein. Entscheidend ist, dass diese Stimme gewählt wird. Jede Stimme für DigitalMiteinander erhöht die Chance, dass unsere Themen und unsere Perspektive im künftigen Betriebsrat vertreten sind.

Deshalb lohnt es sich, DigitalMiteinander zu wählen – auch und gerade dann, wenn ihr euch eine zusätzliche, moderne und gut erreichbare Perspektive in der Betriebsratsarbeit wünscht.

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